Kappadokien Kappadokien Haus am Nepomuk Haus am Nepomuk

Kappadokien

 

Am Samstag, den 7. Mai, zeigten Heidi und Karlheinz Haaf den Film über ihre Wanderung durch Kappadokien.

Kappadokien ist das Herzstück Zentralanatoliens, eine märchenhafte Landschaft aus erodiertem Tuffgestein (gehärteter Vulkanasche).

Vor etwa 30 Millionen Jahren entstand die Landschaft Kappadokiens, als ausbrechende Vulkane die Region mit Asche überzogen. Diese Asche verfestigte sich zu einem leicht erodierenden Material namens Tuff. Im Lauf der Zeit wurde der Tuff abgetragen, wodurch bizarre Gesteinsformationen wie die "Feenkamine" bei Ürgüp entstanden.

Kappadokien wurde zu einem der beliebtesten Touristenziele in der Türkei. Der Schutz als UNESCO Weltkultur- und Naturerbe lässt hoffen, dass sich die Auswüchse des Tourismus in Grenzen halten.

 

Herr Heimes hatte für den Abend sein Haus am Nepomuk zur Verfügung gestellt. der Andrang der Interessierten war allerdings unerwartet hoch, einige mussten trotz Aufgebot aller verfügbaren Sitzmöbel die Vorführung auf den Treppenstufen sitzend oder gar von der oberen Etage aus verfolgen.

 

Der Film war von Heidi und Karlheinz Haaf in sicherlich mühevoller und langwieriger Kleinarbeit zusammengestellt: Die Musik zur Untermalung, der informative und humorvolle Kommentar, die Länge von 45 Minuten, das Resultat all der Mühe war ein großartiges Filmdokument, das professionell erstellten Reiseberichten in nichts nachstand.

 

Die Kitap-Mannschaft mit Mustafa Uysal und Frau Doris und viele Freunde und Bekannte hatten für den festlichen Abschluss des Abends türkische Spezialitäten vorbereitet, die ihnen nun von der hungrigen Meute aus den Händen gerissen wurden.

Bei türkischem Tee und fast sommerlichen Abendtemperaturen konnten die Besucher den gelungenen Abend ausklingen lassen.